»WENN ICH GETAN HABE, WAS MIR NOCH ZU TUN
BLEIBT, KÖNNEN WIR DIESEN UNSELIGEN ORT
VERLASSEN. UND ALLES KONNTE EIN EINZIGER TAG
ÄNDERN.« (RIGOLETTO, AKT II, N.10)

24 Stunden Zeit das Skript von Rigoletto zu verändern.

Rigoletto24, befasst sich mit der Entstehung von Kunst und
Kultur als Gemeinschaftswerk. In einem Zeitraum von 24
Stunden laden wir die Öffentlichkeit ein, an Computern, die
zu einem Netzwerk verbunden sind, Änderungen an einer
deutschen Übersetzung des originalen Librettos von Rigoletto
vorzunehmen, während die Klavierstimme der Oper live gesp-
pielt wird. Wort für Wort kann der Text mit Hilfe einer eigens
entwickelten Software nach Belieben ausgetauscht werden.
Die Änderung ist zeitgleich an allen Bildschirmen sichtbar und
somit zensieren sich die einzelnen Teilnehmer gegenseitig.
Ein sich ständig zur Musik Verdis verändernder Text.

Nach 24 Stunden werden sieben Opernsänger-/innen die
neue Textfassung zu der Klavierstimme wiedergeben. Jede
Aufführung von Rigoletto24 ist eine Uraufführung, bei der
das Publikum selbst über den Verlauf des Stückes entschie-
den hat. In einem Tag ist ein gemeinschaftliches Kunstwerk,
das jedem die Möglichkeit gab eine aktive Rolle in diesem
Experiment zu spielen, entstanden.

DEN AUSGANGSPUNKT ZU RIGOLETTO24 BILDET
DIE GESCHICHTE DES LIBRETTOS, DIE VOM
THEMA ZENSUR UND KÜNSTLERISCHE INTEGRITÄT
GEPRÄGT IST.

Den Ausgangspunkt zu Rigoletto24 bildet die Geschichte
des Librettos, die vom Thema Zensur und künstlerische
Integrität geprägt ist. Immer wieder musste sich Verdi Zen-
surbehörden und verschiedenen Geschmäckern beugen.
Als Rigoletto uraufgeführt wurde, war der Text bereits dreimal
gekürzt, verändert und komplett umgeschrieben worden.
Zeitweise konnte man sogar zwischen verschiedenen Vari-
anten von Rigoletto wählen und ein trauriges oder happy
end bestellen.

KÖNNEN DURCH NEUE KOMMUNIKATIONSPLATT-
FORMEN SOLCHE FORMEN DER ZENSUR VERMIEDEN
WERDEN?

Die heutige »cut and paste« Computergeneration sammelt,
ordnet und setzt Textinformationen neu zusammen. Online
Foren wie Wikipedia, bei denen man solche Informationen
bekommen kann, werden immer interaktiver. Die Verän-
derbarkeit digitaler Informationen verhindert einseitige Kon-
trolle. Begriffe wie Urheber-/ Eigentumsrechte werden aus
dem Weg geräumt und von einem neuen Konzept der
kollektiven Kontrolle, die jedem einzelnen die Macht eröffnet
Veränderungen vorzunehmen, ersetzt. Rigoletto24 unter-
sucht diese Art mit der wir heute digitale Textinformationen
bearbeiten, indem das Publikum die Möglichkeit bekommt
über den Verlauf des Stückes selbst, bzw. im Kollektiv
zu entscheiden.

WIE BEWERTEN WIR KUNST, DIE IN GEMEINSCHAFT-
LICHER ZUSAMMENARBEIT ENTSTAND IM GEGENSATZ
ZU INDIVIDUELLEN KÜNSTLERISCHEN VISIONEN?

Wer oder Was kontrolliert? Befreien wir mit unsere neuen
Textfassung Rigoletto von der staatlichen Zensur, den
künstlerischen Einschränkungen und der ökonomischen
Vermarktung,die er standhalten musste? Oder zensieren
einzelne Teilnehmer den Text für sich selbst, entfernen
eine Zensur für die andere?


WERDEN SIE ZUM OPERNAUTOR!
Beginn: 22.10, 19 Uhr
Ende: 23.10, 19 Uhr

KONZERT/URAUFFÜHRUNG
23.10, 20 Uhr

EINTRITT FREI


Rigoletto24 wird gefördert durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg

Wir unterstützen die Initiative KULTUR FÜR ALLE Stuttgart und ermöglichen zusammen mit über 50 Partnereinrichtungen kostenlose Kulturbesuche für Stuttgarter Sozialpassinhaber.

TREACLE THEATRE
Kaspar Wimberley
und Susanne Kudielka
Rötestrasse 36a
70197 Stuttgart

T + 49 711 3651 485
kaspar@treacletheatre.co.uk
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Susanne Kudielka und Kaspar Wimberley arbeiten seit 2003 international als Interventions- und Performance Künstler, mit dem Schwerpunkt auf experimentelle Projekte, in denen sie alternative Strategien für die Interaktion mit dem Zuschauer und neue Formen der künstlerischen Zusammenarbeit untersuchen.

Ihre jüngsten Arbeiten beinhalten die Intervention »the 11 days of creation« für das Festival der Regionen in Österreich, ein Projekt für »X- Wohnungen« im Rahmen der Schillertage Mannheim in Zusammenarbeit mit HAU Berlin sowie das experimentelle Theaterprojekt »Cold Calls« in Stuttgart. Zu weiteren in Stuttgart realisierte Projekten zählen das »Schlaflabor« für die Stuttgarter Tanznacht 2009 und die Intervention »Test Shots« für den Filmwinter 2010. Darüber hinaus vertraten sie Stuttgart als Kuratoren auf der Amsterdam Biennale im Dezember 2009 und kuratierten 2011 »Arttours«, eine Reihe alternativer Stadtführungen durch Stuttgart. ZUR ÜBERSICHT


Roman Alex Lemberg studierte Musikwissenschaft und Romanistik in Freiburg und Tübingen. 2005 begann er das Studium der Musiktheaterregie an der Theaterakademie der Musikhochschule Hamburg, das er seit 2006 an der Musikhochschule »Hanns Eisler« in Berlin fortsetzt.

Im Rahmen des Studiums entstanden u.a. Regiearbeiten zu »La Resurrezione« von Georg Friedrich Händel am Uni.T der UdK und im Oktober 2008 eine Version von Johann Strauß' »Eine Nacht in Venedig« im Hau1. Roman Lemberg arbeitet häufig als Korrepetitor mit SängerInnen der unterschiedlichsten Stilrichtungen. Er kreiert Bühnen- und Filmmusiken und arrangiert Opern für kammermusikalische und experimentelle Aufführungen. Darüber hinaus trat er in zahlreichen Performances und Theaterproduktionen seiner Kollegen auf.

Zuletzt entstanden im Januar 2010 die Bühnenmusik zu Neurovisions unter der Regie von Hans-Jörg Kapp auf Kampnagel in Hamburg und Is it love? eine Bearbeitung von W. A. Mozarts »Entführung aus dem Serail« für die Oper Antwerpen im November 2010. ZUR ÜBERSICHT





Katinka Koll studierte Textildesign an der Hochschule Niederrhein und der North Carolina State University, USA. Neben dem Studium arbeitete sie als Projektassistentin für die Mode und Recruitmentmesse »MG zieht an« der Wirtschaftsförderung Mönchengladbach und unterrichtete im Rahmen des Kulturbetrieb MühlheimRuhr Jugendworkshops im Bereiche »Modezeichnen« und »Experimentelles Entwerfen«.

Als Leiterin des Runwayprojekts »Laufwerk07«, veranstaltete sie 2009 Modenschauen für Nachwuchsdesigner und unterstützte das Kulturprojekt »Gründerzentrum V16-Raum auf Zeit«. Als Ausstattungsassistentin und im Bereich der Beleuchtung war sie sowohl in der freien Theaterszene Köln, dem Staatstheater Mainz als auch in ihrer jüngsten Zusammenarbeit für die Produktion »Taugenichts« am Deutschen Theater Berlin tätig. ZUR ÜBERSICHT



Max Livesey arbeitet als Medienkünstler und Pädagoge im Nordwesten Englands. Seine Arbeiten beschäftigen sich oft mit Themen wie dem öffentlichen Raum, Natur und menschliche Identität und sind in verschiedenen Galerien und auf Festivals zu sehen. Darüber hinaus versucht er das kreative Potential neuer Technologien für Kinder und Jugendliche im Schulalltag weiterzuentwickeln.

Der Begriff von Räumlichkeit und unsere Beziehung zu unserer Umgebung spielen in seiner Arbeit, die man als ortsspezifisch beschreiben könnte, eine wichtige Rolle. Oft verwendet er Recycling- Objekte um seine Kunst visuell und akustisch erfahrbar zu machen. Technologien wie GPS, Satelliten Navigationssysteme und Bilderkennungssoftware werden benutzt um unseren Umgang mit Raum und unsere geteilten Erfahrungen zu visualisieren und zu begreifen. Seine Arbeiten versuchen die Teilnehmer durch Bewegung oder physikalische Reaktionen einzubeziehen.
ZUR ÜBERSICHT





Franziska Bopp erhielt ihre Ausbildung als Schulmusikerin
mit den Fächern Klavier und Gesang an der Musikhoch-
schule Karlsruhe und schloss dort ihr Diplom im Fach
Gesang ab. Meisterkurse belegte sie u. a. bei David Jones,
Celestina Casapietra und John Norris. Seit dieser Zeit
sammelte sie solistische Erfahrung zunächst im Oratori-
enfach (Bach, Keiser, Haydn, Brahms) und arbeitete
mit Dirigenten wie Bernhard Epstein, Patrick Strub, Martin
Schmidt, Ralf Sach und John Dawson (Deutsche Oper Berlin)
zusammen. Daneben gab sie mit dem Pianisten Alberto
Macri Liederabende im In- und Ausland und nahm an
Internationalen Gesangswettbewerben der Kammeroper
Rheinsberg sowie der Schlossoper Haldenstein (Chur) teil.

Begleitend zu ihrer Karriere als Sängerin verfolgte Franziska
Bopp zahlreiche Projekte in angrenzenden künstlerischen
Bereichen, wie bei der Mitwirkung in einem Film, in der
Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern oder verschie-
densten Musikgruppen. Derzeit arbeitet Franziska Bopp mit
Künstlern der Comedyszene wie C. Heiland, Zärtlichkeiten
mit Freunden, Michael Genähr und den Hengstmann
Brüdern zusammen. Solistisch tritt sie in Mixed Shows wie
im Quatsch Comedy Club Berlin auf mit dem Anliegen,
Oper und Comedy zu verbinden. ZUR ÜBERSICHT



Emilio Ruggerio, nahm seinen ersten Gesangsunterricht
in seiner Heimatstadt an der Nationalen Musikschule bei
Enrique Jaso Mendoza. Er absolvierte ein Schauspiel-
studium am Actors Center in San Francisco/USA, wo er unter
Hollywoodstars wie Al Pacino und Shelley Mitchel studierte.
Ebenso besuchte Ruggerio eine Masterclass von Joan
Dorneman, Nico Castel und Susan Young an der MET
in New York. Er war Mitglied im Internationalen Opernstudium
in Zürich und in der Academia di perfezionamento per
cantanti lirici an der Mailänder Scala sowie der Metropolitan
Opera Academy.

Emilio Ruggerio gastierte u.a. an folgenden Theatern:
Mailänder Scala, Tonhalle Zürich, Opernhaus Zürich,
Luzerner Theater, Tiroler Landestheater Innsbruck, Volks-
oper Wien, Theater del Maggio Musicale Fiorentino in
Florenz, Staatsoper Prag, Palau de les Arts Valencia,
Theater Bielefeld, Opernhaus Wuppertal, National Opera
Lyon, Opernhaus Koblenz, Opernhaus Halle Saale, Opern-
haus Halle Rom, San Carlo in Neapel, Theater Champs
Élysée in Paris und Theater Verdi in Busseto.

Des Weiteren führten ihn Gastspiele zu Festivals, wie Open
Air in Gars am Kamp, Internationales Festival von Heiden-
heim, Internationales Opernfestival in Klosterneuburg und
dem New European Festival Canto Bayreuth.

Außerdem sang Ruggerio bereits unter zahlreichen namen-
haften Dirigenten, wie Riccardo Muti, Nello Santi, Roberto
Rizzi, Niksa Baretza, Ivan Parik, Placido Domingo, Grischa
Asagaroff, Lamberto Puggelli, Franco Zefirelli, Karel Drgac,
Wolfram Mahring, Nicolas Tees u.v.a. ZUR ÜBERSICHT





Denise Seyhan wurde im oberbergischen Hückeswagen geboren und vervollständigte ihre Gesangsausbildung
nach dem Abschluß an der Musikhochschule Karlsruhe
in einem Privatstudium, zuletzt bei dem Bariton Walter
Donati und der Sopranistin Anna Rita Esposito.

Seit 2004 übernahm die Mezzosopranistin in diversen
freien Produktionen verschiedene Partien ihres Faches.
Schon während ihrer Studienzeit wirkte sie bei unter-
schiedlichen Projekten von Künstlern mit. So entstanden
u.a. Werke wie der Film »Die richtige Mischung« von
Rahel Seitz oder Kurzfilme und Perfomances von der
Videokünstlerin Mia Bailey. Zur Zeit arbeitet sie mit der
Pianistin Heike Bleckmann an einem Liedprogramm um
das Leben und Wirken der Künstlerpersönlichkeit
Pauline Viardot.

Weitere Informationen und Material finden Sie auf dem
Internetportal von theaterjobs.de auf der Profilseite von
Denise Seyhan. ZUR ÜBERSICHT



Jean Bermes. Der gebürtige Luxemburger studierte Gesang
und Dirigieren am Mozarteum in Salzburg sowie am
Konservatorium in Amsterdam. Er vervollständigte sein
Studium am flämischen Opernstudio in Gent. Als Sänger
arbeitete er an diversen Bühnen u.a. der Flämischen Oper in
Antwerpen und Gent, dem Theatre National und dem
Grand Theatre in Luxemburg, der Kammeroper München,
den Ruhrfestspielen Recklinghausen, dem Stadttheater
Langenthal, dem Stadttheater Konstanz, den Festspiel-
häusern Schwetzingen und Salzburg und der Kammeroper
Köln. Sein Repertoire umfaßt wichtige Fachpartien wie
Leporello, Osmin, Jupiter, Bartolo, Zsupan sowie viele
Stücke zeitgenössischer Komponisten.

Er ist Mitbegründer der Salzburg Comedian Harmonists
und der Gruppe Sodaa, die sich auf spartenübergreifendes
Musiktheater spezialisiert hat. Seine besondere Leiden-
schaft gilt dem Musiktheater für junges und jüngstes
Publikum. Als musikalischer Leiter und Dirigent ist er u.a.
verantwortlich für die Produktionen »Hänsel und Gretel«
und »Die Lustige Witwe« an der Kammeroper Köln und
»Romeo und Julia« und »Die fürchterlichen Fünf« im
Comedia Theater Köln. ZUR ÜBERSICHT





Hansjörg Schnaß. Bisher gesungen: Gremin in Eugen negin, Dulcamara in Liebeselixir - Colline in La Bohème; Sarastro & Sprecher in Zauberflöte, Osmin in Entführung aus dem Serail, Monterone in Rigoletto.

Mehr als 35 Filme u.a. mit Norman Jewison, Jonathan Demme, Bertrand Tavernier, Erich Rohmer, Agnieszka Holland; 30 Theater- & Pantomimeproduktionen mit Robert Lepage, Jerzy Jarocki und Klaus Michael Grüber, Europatournee mit Compagnie Magénia.

Bachelor of Arts für Gesang, Guildhall School London, Gesangsstudium bei Cornelius L. Reid in New York; Mimestudium; Ecole Magenia/Paris und mit Schauspielern des Teatr Pantomima in Breslau.; Workshops u.a. am Konservatorium für Schauspiel, Warschau; im Théâtre du Soleil und mit Pinok et Matho in Paris, mit dem Odin Teatret in Köln.

Projekte 2011/12:
Wassermann in Rusalka, Don Fernando in Cosi fan tutte; Basilio in Barbiere di Sevilla; Sparafucile in Rigoletto. ZUR ÜBERSICHT


Henning Kaiser studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und privat bei Ulla Groenewold. Einen Schwerpunkt seiner Konzerttätigkeit bildet das Oratorienfach. Hier hat er sich, insbesondere als Interpret der Passionen und Oratorien Johann Sebastian Bachs, einen hervorragenden Ruf erworben. Darüber hinaus fühlt er sich auch dem Ensemblegesang verpflichtet, was zu einer Zusammenarbeit mit den führenden Ensembles für Alte Musik wie der Lauttencompagney, Himlischen Cantorey, La Fenice, dem Orlando di Lasso Ensemble, dem Balthasar Neumann Chor und -Ensemble u.a. führte. Bei zahlreichen Oratorien- und Opernproduktionen arbeitete er mit Dirigenten wie Thomas Hengelbrock, Wolfgang Katschner, Ivor Bolton, Konrad Junghänel und Hermann Max zusammen.

Opernverpflichtungen führten ihn an das Hans-Otto-Theater Potsdam, die Bayerische Staatsoper München und die Hamburgische Staatsoper. Zudem wirkte er bei zahlreichen Rundfunk- und CD- Produktionen mit. Sein Debut als Dirigent gab er 2010 mit Händels »Il trionfo del Tempo e del Disinganno« an der Hamburgischen Staatsoper. ZUR ÜBERSICHT





Der Bariton Joscha Zmarzlik wurde in Stuttgart geboren und wuchs in Freiburg auf. Er studierte Literaturwissenschaft und Geschichte (Abschluss Magister Artium) sowie Gesang an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden bei Prof. Hartmut Zabel. In der studentischen Performance- und Theatergruppe ENTSORG-Theater experimentierte er mit theatralischen Formen und Genres. Nach seinem Diplom in Dresden erhielt er 2004 ein Stipendium am Forum Neues Musiktheater der Staatsoper Stuttgart. Solistische Verpflichtungen führten ihn u.a. an die Neuköllner Oper Berlin und Gastspiele an die Theater Görlitz, Zwickau und Plauen. Daneben ist er als Konzert- und Liedsänger tätig. Eine enge kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit Musikern des Orchesters der Oper Genua, wo er von 2007 bis 2010 lebte.

Joscha Zmarzlik tritt zudem als Liedpoet mit eigener Musik sowohl solistisch als auch mit seiner deutsch-italienischen Band »Canzoni al Dente – Bissfeste Lieder« auf, bisher u.a. beim Chansonfest des Deutschlandfunks in Köln und am Teatro della Tosse bzw. im Palazzo Rosso in Genua. Seit 2010 vertieft er seine Gesangsstudien bei Prof. Michael Rhodes in Trier. ZUR ÜBERSICHT



Nach Regiehospitanzen bzw. -assistenzen am Nationaltheater Mannheim und am Theater Heidelberg studierte Caroline Intrup Sprechkunst und Sprecherziehung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Während des Studiums sammelte sie Erfahrungen als Sprecherin beim SWR in Stuttgart, beim Deutschlandfunk in Köln und als Sprecherzieherin an der Hochschule für Schauspielkunst 'Ernst Busch' in Berlin, sowie am Konservatorium der Privatuniversität Wien.

Aktuell arbeitet sie als freie Sprecherin, Schauspielerin und Sprecherzieherin für Bühne und Medien, oft in Zusammenarbeit mit Künstlern anderer Disziplinen, wie Tanz, Musik oder bildende Kunst.

Sie stand unter anderem für backsteinhaus produktion in der Tanztheaterproduktion 'Das Lux-Protokoll' als Schauspielerin auf der Bühne und coacht regelmäßig Tänzer im Sprechen. Für die Künstlerin Martina Geiger-Gerlach entwickelte sie Widersprechübungen und führte diese als Teil der 'Widerspruchssitzung' durch. Im Rahmen ihrer Ad-Hoc-Künstlerresidenz bei Utopia Parkway in Stuttgart im März 2011 entwickelte sie das Projekt 'holunda & der schurke' für das in Zusammenarbeit mit Schlagzeuger Thorge Pries eigene Texte, Musik und Textmaterial aus von Besuchern und Passanten ausgefüllten Fragebögen zu Musik-Text-Stücken verarbeitet werden. ZUR ÜBERSICHT




LOCATION
Stadtbibliothek Stuttgart
am Mailänder Platz


Ende Oktober 2011 wird die neue Stadtbibliothek am
Mailänder Platz in Stuttgart eröffnet: ein zukunftsorientiertes
Zentrum für Bildung und Kultur, das mit seiner wegwei-
senden Architektur und modernen Technik ein markantes
Zeichen für die Weiterentwicklung der Stadt setzt. Der
koreanische Architekt Eun Young Yi gewann mit seinem
Modell, ein Kubus aus Glasbausteinen, bereits 1999
den internationalen Architektenwettbewerb für die neue
Bibliothek. Wirkt der Bau nach außen eher introvertiert, lädt
er nach innen mit seinem offenen Galeriesaal und seinen
zahlreichen Flanierwegen zu Kommunikation und
Begegnung ein. Das »Herz«, ein großer Raum inmitten der
Bibliothek, ist ein Ort für Ruhe im städtischen Trubel.

Die Stadtbibliothek am Mailänder Platz mit Musikbibliothek,
Kunstraum, Graphothek und Kinderbibliothek hat ihr Angebot
ausgebaut: 500.000 Medien, 164 mobile PC-Arbeitsplätze
mit W-Lan, das Klangstudio, der Showroom und das Café
LesBar sind nur ein Ausschnitt davon, was es zu entdecken
geben wird.

Die Stadtbibliothek Stuttgart wird den Diskurs über die
Entwicklung der digitalen Gesellschaft befördern und sich
gleichzeitig für die Printkultur, für das Buch und die
Literatur engagieren. Sie begleitet die Menschen in ihrer
Lernbiografie ein Leben lang. Mit ihrem vielsprachigen
Mediensortiment und ihrem eindrucksvollen Veranstaltungs-
programm bietet die Stadtbibliothek Menschen aus allen
Generationen und Kulturen faire Chancen für Bildung und
berufliche Weiterentwicklung. Sie ist ein öffentlicher Ort,
der alle Bürgerinnen und Bürger gleichermaßen willkommen
heißt.

Mit ihrem dicht geknüpften Netz von Stadtteilbibliotheken
gehört die Stadtbibliothek zu den größten kommunalen
Bibliotheken in Deutschland und verzeichnet 2,2 Millionen
Besucher jährlich. ZUR ÜBERSICHT



ADRESSE
Stadtbibliothek Stuttgart
am Mailänder Platz
Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart
Tel. 0711/216-91100

WEGBESCHREIBUNG
MIT DER BAHN
ÖPNV-Haltestelle »Türlenstraße«
(barrierefreier und beleuchteter
Fußgängersteg zur Stadtbibliothek)

ZU FUSS
Ab Hauptbahnhof 5 Gehminuten
durch die K.-Kaulla-Passage

MIT DEM FAHRRAD/AUTO
Von der Heilbronnerstraße mit dem Fahrrad und dem
PKW Anfahrt über die Straße »Am Hauptbahnhof« und den
Pariser Platz zur Moskauer Straße. Fahrradständer und
Behindertenparkplätze am Haus; Kurzzeit-Parkplätze
entlang der Moskauer Straße. ZUR ÜBERSICHT